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Mit dem Fahrrad zur WM
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Geschrieben von: Peter
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Sonntag, 05. Juli 2009 um 09:06 Uhr |
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Die Kuestenstrasse im Sueden versprach auf meiner Karte, jede Menge Sehenswertes und herrliche Ausblicke. Nur vergass der Herr, der die Karte auf den Markt geschmissen hat, dass es immer nur rauf und runter geht, da bleibt wenig Zeit die Ausblicke zu geniessen. Im Gegenteil, man traut sich gar nicht nach vorne zu schauen, staendig sehe ich nur 10% Schilder, das ist echt moerderhart!!! Und die ganze naechste Woche verspricht nicht viel anders zu werden, Prost Mahlzeit!
Hier ein Beispiel albanischer Strassenbaukunst 
Da haben schon ein paar Frustierte die Schilder als Zielscheibe benutzt. Haette ich auch gerne gemacht. 
Auf und nieder immer wieder, lalala lalala... Hier im Sueden von Albanien gibt es jede Menge Griechen, die es nach Albanien verschlagen hat. Ich bin jetzt schon einige Male mit dem Hitlertgruss empfangen worden. Was ist los? Wenn ich denen sage, was ich von dem Massenmoerder halte, schuetteln die nur den Kopf, ich sei doch aus Deutschland. Unverbesserliche gibt es nicht nur in Deutschland, leider. 
So sieht wildes Camping aus. 
Altes Amphitheater in Durres. Ach ja, ich habe eine radelnden Franzosen getroffen, der schon von mir in Montenegro gehoert hat, wie abgefahren ist das denn! Wir sind zwei Tage zusammen unterwegs gewesen, dann ist er Richtung Mazedonien und Bulgarien weiter. Ich werde auf jeden Fall Richtung Meteorakloester nach Nordgriechenland fahren. Aber wir wollen uns naechstes Wochenende auf Chalkidiki wieder treffen und gemeinsam nach Istanbul reisen. Sein Endziel ist Jerusalem, mal sehen, was die Zukunft beschert. Lustig ist der Kerl auf jeden Fall und es ist nicht immer so monoton, besonders in den Bergen. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. Juli 2009 um 09:47 Uhr |
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Endergebnis der Wahlen in Albanien |
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Geschrieben von: Peter
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Donnerstag, 02. Juli 2009 um 10:03 Uhr |
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Nach 3 Tagen ist die Auszaehlung der Stimmen abgeschlossen und die Demokratische Partei (PD) hat die Wahl als Sieger bestaetigt. Auf den Strassen kam es bis spaet in die Nacht zu Feierlichkeiten und Autokorsos. So was kenne ich eigentlich nur von Fussballspielen der deutschen Elf. An schlafen war da nur schwer zu denken, also raus auf die Strasse und die Party anschauen. War schon alles recht verrueckt und abgedreht. 

Und so sah es noch am Tag aus. Man beachte die miserablen Strassen, wobei dies hier noch einer der Besseren ist.. 
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 02. Juli 2009 um 10:44 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Mittwoch, 01. Juli 2009 um 08:07 Uhr |
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Beim Grenzuebergang war der nette Zoellner schon maechtig mit meinem Pass ueberfordert, es war ein recht kleiner Grenzuebergang und da sieht man wohl selten einen Radler aus Deutschland. Jedenfalls habe ich dann endlich mal ein Schild mit Km-angaben gesehen. So sieht`s aus: 
Meine ersten Eindruecke von Albanien sind gemischt, die Menschen sind alle superhilfsbereit und freundlich, vor allem wenn man sagt, man ist aus Deutschland! Warum das allerdings so ist, weiss ich (noch) nicht.Und die ersten Moscheen sind auch schon in Sicht Der Verkehr auf den Strassen verlaeuft relativ indisch ab, Verkehrsregeln werden nach eigenen Ermessen eingehalten oder auch nicht. Trotzdem funktioniert das alles ohne Probleme, schon erstaunlich. Und was da sonst noch so auf den Strassen rumlaeuft...Katzen, Hunde, Kuehe, Ziegen, Esel, Schweine, ja sogar Schildkroeten und Schlangen. Dementsprechend ist es auch recht siffig und verdreckt, eine Muellabfuhr kennt das Land scheinbar nicht, jeder schmeisst seinen Muell einfach auf die Strasse. Da haben die Albaner noch schwer Nachholbedarf. Und die ersten Moscheen sind auch schon in Sicht. Langsam naeher ich mich ja islamischen Stammesland, sie liegen zum Teil direkt neben Kirchen, aehnlich wie in Jerusalem, nur kleiner. Und an Festungen komme ich auch nicht vorbei, da gibt es so einige hier.  Festung Rozafa bei Shkoder
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 01. Juli 2009 um 08:34 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Montag, 29. Juni 2009 um 15:21 Uhr |
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So, da habe ich jetzt mal ein paar Tage die Beine in Bar, immer noch in Montenegro, hochgelegt und meinen Astralkoerper gepflegt. So ein bisschen Strandleben ist doch mal eine nette Abwechselung zu der taeglichen Strampelroutine. Nur in Bar(einige denken jetzt sicherlich an einer Kneipe oder Bargeld, nein, so heisst das Oertchen wirklich) gibt es fast keine deutschsprachigen, geschweige englischsprachigen Menschen... alles voll mit Russen und Serben. Paul hat es aus zeitlichen Gruenden vorgezogen direkt nach Athen zu radeln, seine Zeit ist wirklich knapp, war echt lustig mit Dir, Superkollege! Morgen geht es aber weiter in Richtung Albanien und dann kommt auch schon Griechenland. Da wird es sicherlich anders sein. Ich wollte mich nochmal an alle Freunde und Schueler vom Mercator bedanken fuer die tolle Zeit vor Ort und wuensche Euch allen ein paar schoene Sommerferien!!! Macht`s gut! Ich hoffe, ihr bleibt bei mir dran. Ausserdem noch mal herzlichen Dank an Wilma und Norbert fuer die Albanienkarte, die wird mir sicherlich gute Dienste leisten. 
Der Palast von Koenig Nicolai (kein beliebter Koenig, er hat sich beim Einmarsch der Tuerken feige verdrueckt) 
Sonnenuntergang in Bar |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. Juni 2009 um 15:39 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Samstag, 27. Juni 2009 um 11:27 Uhr |
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Dieses Land sollte eigentlich Monteregno getauft werden, so oft wie es hier Katzen und Hunde regnet. ich habe eher das Gefuehl in England zu sein als in Suedeuropa... In der Vergangenheit habe ich mich des oefteren mit vielen Einheimischen ueber den leidigen Krieg in den 90ern unterhalten, bei vielen Menschen sitzt der Hass zum Teil noch sehr tief, haben einige doch den Vater, den Onkel oder den Bruder verloren. Meine Bemuehungen die Gespraeche normal zu fuehren, scheiterten klaeglich. So werde ich in Zukunft dieses Thema nicht mehr anschneiden, die Emotionen kommen bei den Leuten immer hoch. Mein Zelt faengt allmaehlich an zu schwaecheln, eine Stange ist hin, konnte diese aber mit Klebestreifen und etwas Draht wieder flicken. Das Zelt sieht jetzt aufgebaut eher wie ein windschiefes Ei aus als ein Iglu, hauptsache es tut seinen Dienst. Ich selbst habe mir ein wenig den linken Oberschenkel gezerrt und komme dementsprechend nur maessig vorran, besonders wenn es etwas bergauf geht und das tut es staendig. Das macht aber bei dem bescheidenen Wetter aber auch nix. Mal sehen wie es in Albanien aussieht, morgen geht es ueber die Grenze. Insel bei Kotor
Endlich mal kein Regen
Sveta Stefan
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. Juni 2009 um 15:42 Uhr |
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