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Mit dem Fahrrad zur WM
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Geschrieben von: Peter
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Montag, 26. Oktober 2009 um 20:35 Uhr |
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Jerusalem bei Nacht zu erkunden ist etwas sehr spezielles, die Altstadt ist wie leer gefegt, so gut wie niemand scheint sich auf den Strassen und Gassen zu trauen. Ich frage mich, warum das wohl so ist. Die haben wohl Angst, das so ein Gypsy-cycler Amok laeuft. Dabei bin ich doch so ein entspanntes Kerlchen. Wie auch immer, ich fuehle mich hier jedenfalls ziemlich sicher und kann die naechtliche Atmosphaere geniessen. Damaskustor. Westliche Stadtmauer in der Naehe vom Jaffator. Wer will mich schon ausraeubern? Klagemauer und Felsendom. Das ist mein absolutes Lieblingsbild, aufgenommen vom Olivenberg.
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Geschrieben von: Peter
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Samstag, 24. Oktober 2009 um 10:41 Uhr |
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Es viel passiert in den letzten Tagen, vornehmlich schoene Sachen. Ich bin jetzt seit 3 Tagen in Jerusalem und habe bisher keine Zeit gehabt mal was upzudaten. 
Nun gut, jetzt habe ich endlich mal die Zeit und Muse ueber die vergangene letzte Woche zu berichten. Der Abschied von meiner Familie in Haifa war schon ziemlich sentimental, ich habe Familie Eisenman tief in mein Herz geschlossen so wie sie mich auch. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall irgendwann in der Zukunft geben. Jetzt habe ich zwei Familien. In Tel Aviv war ich dann noch ein paar Tage bei Udo, Martina und Julius ("Danke nochmal!") um diverse Sachen zu organisieren. Mein Paket aus Deutschland ist angekommen und habe die Ersatzteile fuer Susi eingebaut. Desweiteren habe ich jetzt mein Visum fuer Aegypten und mir ein Mininotebook zugelegt. Dieser PC macht richtig Spass und ich habe in kuerzester Zeit alle Hotspots in Israel gefunden. Jetzt bin ich nicht mehr abhaengig von Internetcafes, alles was ich nur noch brauche, ist eine Verbindung. An alle meine Freunde: ich kann jetzt skypen!  Aussicht vom Olivenberg auf die Altstadt von Jerusalem. Hier in Jerusalem habe ich erst zwei Naechte in Ost-Jerusalem in einem palaestinensischen Hostel verbracht und in die Backpackerwelt eingetaucht. Jetzt bin ich in einer schnuckligen Pension mitten in der Altstadt im arabischen Viertel (mit dem Fahrrad in die Altstadt zu gehen ist nicht zu empfehlen, hat eeeewig gedauert) und sauge das Leben dieser Stadt mit allen meinen Sinnen auf. Diese Stadt ist wahrlich faszinierend! Innerhalb weniger Meter kann man vom hektischen Treiben im arabischen Viertel in das saubere, ruhigere und fast menschenleere juedische Viertel gehen. Soldaten patroullieren an den Eingaengen und stehen an den wichtigen Kreuzungen. 
Im arabischen Viertel, da wird man mit dem Radl kopfschuettelnd begutachtet. Susi steht jetzt auf dem Dach und ich laufe jeden Tag durch Jerusalem. Es ist jeden Tag ein neues Abenteuer, regelmaessig verlaufe ich mich in den engen und zum Teil verwinkelten Gassen. Aber man braucht nur ein paar Minuten in eine Richtung laufen und kommt an einem Punkt den man kennt. Trotz Stadtplan passiert es immer wieder, das man sich verfranst, ist aber auch reizvoll. Man sieht dann Ecken, die man wahrscheinlich nicht sehen wuerde.
Deckengemaelde in der Grabeskirche.  Klagemauer am Abend, links fur die Herren und rechts fuer die Damen. 
Orthodoxe Juden beim Gebet an der Klagemauer. 
Sie beten, sie koennten aber auch TV glotzen und eine vergebene Grosschance von Kuranyi beklagen. Erinnert mich an so manches Spiel in der MSV-Arena. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 26. Oktober 2009 um 09:08 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Sonntag, 18. Oktober 2009 um 10:25 Uhr |
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Was habe ich denn in den letzten Tagen so getrieben? Ich habe mich von Kibbutz Kinneret und dem See verabschiedet und mit ein wenig Wehmut zurueckgeschaut. Die 2 Wochen in der Gegend waren intensiv, so intensiv, das hier wieder ein Stueck mehr von mir bleiben wird. Es ist gut zu wissen, das ich jeder Zeit wieder zurueckkommen kann, fuer mich ist Kinneret ein Zuhause, ein Platz, wo ich mich geborgen fuehle. Auch wenn sich seit dem letzten Mal viel veraendert hat, so bleibt doch ein Teil von mir hier. Mal sehen, wann ich wieder in der Gegend bin... 
Hier nochmal der Jordan, in der Naehe der Quellfluesse. Wie sehen die folgenden Plaene aus? Ich bin jetzt wieder in Haifa bei meiner Gastfamilie, auch hier heisst es bald Abschied zu nehmen von grossartigen Menschen. Kontakt werde ich auf jeden Fall halten. Das faellt mir in diesem Fall ueberhaupt nicht schwer. Quasi bin ich von den Eltern ja "adoptiert" worden. Klingt unglaubwuerdig und komisch, ist aber so! Es geht dann Richtung Tel Aviv, wo Udo mein Paket aus Deutschland in Empfang genommen hat. Dort noch ein letztes Mal ins Mittelmeer springen, das war es mit dem europaeischen Gewaessern, das naechste grosse Meer wird dann der indische Ozean sein. Susi wird bis dahin richtig schoen gepimpt und wuestentauglich sein. 
Bahiagaerten in Haifa. Nach Tel Aviv radel ich dann nach Jerusalem, weiter zum Toten Meer und von dort Richtung Negevwueste und Eilat. Anschliessend eine Woche Jordanien, ich moechte mir unbedingt Petra anschauen. Nene, das ist kein tolles oder huebsches Maedel, Jungs, sondern eine uralte nabataeische Ruinenstadt. Hier wurde auch der 3. Teil von Indiana Jones gedreht. Alles klar? 
Hinterhofromantik. Das Wochenende, von dem ich gerade komme, habe ich auf einer Art Festival im letzten Zipfel von Galilaea verbracht. Hier habe ich auch viele Freunde von Liad kennengelernt, alles ganz feine Menschen mit unglaublichen Talenten! Eine Zeltstadt wie beim Moersfestival gab es nicht, es ist so warm, dass der Sternenhimmel das Zeltdach ist. Im Hintergrund heulen wie im fast gesamten Land die Schakale. 
Abends beim Lagerfeuer. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Oktober 2009 um 11:26 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Dienstag, 13. Oktober 2009 um 16:11 Uhr |
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...i`m easy like sunday morning... Endlich habe ich ein anstaendiges Internetcafe in Tiberias gefunden und lasse mal die letzten Tage in Form von betitelten Bildern Revue passieren. Viel Spass! 
Hier nochmal die Ruinen von Bet She`an. 
See Genezareth, mein alter Kibbutz Kinneret und das Jordantal. 
Der Jordan. Ein paar Kilometer weiter ist der Fluss von Touris in eine Muelldeponie verwandelt worden. Auch hier haben die Israelis schwer Nachholbedarf! 
Tiberias bei Nacht. 
Aussicht aus dem Zelt. Die einzigen Nachbarn waren ein paar Wildschweine und ein Rudel heulender Schakale. 
Sonnenaufgang ueber dem Golan. Da weiss man, heute werden es wieder ueber 34 Grad. 
Mount Tabor. Da oben bekam Jesus gesagt, wer er eigentlich ist. Der Aufstieg war zum Zaehne zusammenbeissen hart und schweisstreibend. Hat mich an Alpe d`Huez erinnert, nur nicht so lang. 
Oben endlich das Ziel erreicht. Hier steht jetzt eine Kirche der Franziskaner. Die Aussicht ueber Galilaea wurde leider ein wenig vom Dunst getruebt. 
The good fence. Hier ist der noerdlichste Punkt Israels, im Hintergrund ist der Libanon zu sehen. Irgendwie habe ich mir die Grenze schwerer bewacht vorgestellt. Da kann man ja einfach so rueberradeln...ganz ohne Visum. 
Alter syrischer Bunker und Burg Nimrod im Hintergrund auf den Hoehen des Golan. Links und rechts der Stasse ist das ganze Gebiet noch mit Mienenfeldern gesaeumt. Also mal lieber nicht vom rechten Weg abkommen. 
Aussicht von Burg Nimrod auf das noerdliche Galilaea. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von Al-Malik al-Aziz Othman zur Abwehr der Kreuzritter und der Sicherung der Handelsstrasse nach Damaskus errichtet. Von hier bis Damaskus sind es auch nur noch 60km. Waere gerne da gewesen. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Oktober 2009 um 17:12 Uhr |
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Geschrieben von: Peter
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Samstag, 10. Oktober 2009 um 17:48 Uhr |
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So, 1-0 gegen Russland gewonnen. jetzt kann ich die Jungs auf jeden Fall vor Ort anfeuern!!!Sorry fuer das magere Textchen, aber die Internetdichte in Israel laesst schwer zu wuenschen uebrig; ich kann noch nicht mal Bilder hochladen und unverschaemt teuer ist es noch dazu. Aber das wird natuerlich nachgeholt. Bin jetzt in Kyriat Schmona, ganz im Norden des Landes an der libanesischen Grenze. Das ist der Ort, den die Hisbollah oefters aufs Korn genommen hat. Zurzeit ist aber Ruhe. Morgen geht es rauf in den Golan und dann ab in den Sueden Richtung Jerusalem. Mir geht es praechtig, bin topfit und freue mich schon auf die Negevwueste. |
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