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Es viel passiert in den letzten Tagen, vornehmlich schoene Sachen. Ich bin jetzt seit 3 Tagen in Jerusalem und habe bisher keine Zeit gehabt mal was upzudaten. 
Nun gut, jetzt habe ich endlich mal die Zeit und Muse ueber die vergangene letzte Woche zu berichten. Der Abschied von meiner Familie in Haifa war schon ziemlich sentimental, ich habe Familie Eisenman tief in mein Herz geschlossen so wie sie mich auch. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall irgendwann in der Zukunft geben. Jetzt habe ich zwei Familien. In Tel Aviv war ich dann noch ein paar Tage bei Udo, Martina und Julius ("Danke nochmal!") um diverse Sachen zu organisieren. Mein Paket aus Deutschland ist angekommen und habe die Ersatzteile fuer Susi eingebaut. Desweiteren habe ich jetzt mein Visum fuer Aegypten und mir ein Mininotebook zugelegt. Dieser PC macht richtig Spass und ich habe in kuerzester Zeit alle Hotspots in Israel gefunden. Jetzt bin ich nicht mehr abhaengig von Internetcafes, alles was ich nur noch brauche, ist eine Verbindung. An alle meine Freunde: ich kann jetzt skypen!  Aussicht vom Olivenberg auf die Altstadt von Jerusalem. Hier in Jerusalem habe ich erst zwei Naechte in Ost-Jerusalem in einem palaestinensischen Hostel verbracht und in die Backpackerwelt eingetaucht. Jetzt bin ich in einer schnuckligen Pension mitten in der Altstadt im arabischen Viertel (mit dem Fahrrad in die Altstadt zu gehen ist nicht zu empfehlen, hat eeeewig gedauert) und sauge das Leben dieser Stadt mit allen meinen Sinnen auf. Diese Stadt ist wahrlich faszinierend! Innerhalb weniger Meter kann man vom hektischen Treiben im arabischen Viertel in das saubere, ruhigere und fast menschenleere juedische Viertel gehen. Soldaten patroullieren an den Eingaengen und stehen an den wichtigen Kreuzungen. 
Im arabischen Viertel, da wird man mit dem Radl kopfschuettelnd begutachtet. Susi steht jetzt auf dem Dach und ich laufe jeden Tag durch Jerusalem. Es ist jeden Tag ein neues Abenteuer, regelmaessig verlaufe ich mich in den engen und zum Teil verwinkelten Gassen. Aber man braucht nur ein paar Minuten in eine Richtung laufen und kommt an einem Punkt den man kennt. Trotz Stadtplan passiert es immer wieder, das man sich verfranst, ist aber auch reizvoll. Man sieht dann Ecken, die man wahrscheinlich nicht sehen wuerde.
Deckengemaelde in der Grabeskirche.  Klagemauer am Abend, links fur die Herren und rechts fuer die Damen. 
Orthodoxe Juden beim Gebet an der Klagemauer. 
Sie beten, sie koennten aber auch TV glotzen und eine vergebene Grosschance von Kuranyi beklagen. Erinnert mich an so manches Spiel in der MSV-Arena.
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